GEA eröffnet High-Tech-Fabrik für Gefriertrocknung in Elsdorf

Mit einem neuen Technologiezentrum in Elsdorf baut der Düsseldorfer Maschinen- und Anlagenbauer GEA seine Kapazitäten im Bereich pharmazeutischer Gefriertrocknung deutlich aus. Der Standort im Rheinischen Revier ersetzt das bisherige Werk in Hürth und vereint Forschung, Entwicklung, Produktion sowie Service unter einem Dach. Rund 250 Arbeitsplätze entstehen durch die Investition in zweistelliger Millionenhöhe.

© GEA

In seiner High-Tech-Fabrik stellt GEA Anlagen zur Gefriertrocknung her, die weltweit bei der Herstellung temperaturempfindlicher Arzneimittel eingesetzt werden. Ein mehrstufiges Verfahren entzieht flüssigen Impfstoffen bei Temperaturen von bis zu minus 50 Grad schonend Feuchtigkeit. Das Ergebnis ist ein haltbares Pulver, das erst vor der Anwendung durch die Zugabe von Wasser wieder verflüssigt und zur Injektion aufbereitet wird. Angesichts steigender Nachfrage hat GEA die Produktionsbedingungen am neuen Standort gezielt erweitert. Auch energetisch setzt das Werk auf hohe Standards: Photovoltaikanlagen auf den Dächern versorgen den Standort mit Strom, Wärmepumpen übernehmen Heizung und Kühlung. GEA plant, gänzlich auf fossile Rohstoffe zu verzichten. 

NRW-Wirtschafts- und Klimaschutzministerin Mona Neubaur erklärte zur Eröffnung: „Heute ist ein guter Tag für die Zukunft in Elsdorf und im gesamten Rheinischen Revier. Die GEA Group treibt die weltweite Transformation hin zu einer klimaneutralen Produktion aus dem Herzen Nordrhein‑Westfalens heraus voran. Eine effiziente, digital vernetzte Produktionsweise und nachhaltige Technologien bringen uns einer resilienten und klimaneutralen Wirtschaft ganz konkret näher.“

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