NRW hat mehr akademische Einrichtungen als die Île-de-France oder Greater London, unzählige Spitzenforschungsinstitute sind Beschleuniger für Innovationen aus NRW. Hier treiben viele tausend Forscherinnen und Forscher das Know-how in ihren Fachgebieten täglich voran. So schaffen sie beste Voraussetzungen für Innovation, Technologie- und Wissenstransfer – und eine produktive Basis für die lebendigste Startup-Szene Europas.
Warum NRW?
Astrid Lambrecht, Vorstandsvorsitzende des Forschungszentrums Jülich, eines der größten interdisziplinären Forschungszentren Europas, zeigt, wie NRW zur Heimat visionärer Technologien und bahnbrechender Forschung geworden ist. Entdecken Sie eine Region, in der Spitzenforschung den globalen Fortschritt gestaltet – und Innovationen von heute die Welt von morgen prägen. Join the beat.
Nirgendwo in Europa gibt es so viele angesehene Forschungseinrichtungen auf engem Raum wie in NRW: Neben den rund 70 Hochschulen bilden über 60 Technologie- und Gründerzentren und mehr als 50 hochschulexterne Forschungseinrichtungen das dichteste Forschungsnetzwerk Europas. Sie bieten ideale Voraussetzungen für neue Innovationen in NRW – so gelingen Forschung, Entwicklung sowie Wissens- und Technologietransfer.
Das Forschungszentrum Jülich ist Teil der Helmholtz-Gemeinschaft und mit 6.800 Beschäftigten eines der größten Forschungszentren in Europa. Sie entwickeln innovative Lösungen für die Bereiche Energie, Umwelt, Gesundheit und Informationstechnologie. Hier steht nicht nur der leistungsstarke, hochflexible Supercomputer Jewels, sondern auch der weltweit leistungsfähigste Quantencomputer.
Luftfahrt, Raumfahrt, Verkehr, Energie und Sicherheit sind die Forschungsfelder, die das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) Köln bearbeitet. Das Rückgrat bilden Großversuchsanlagen, beispielsweise Windkanäle, Triebwerks- und Materialprüfstände und ein Hochflussdichte-Sonnenofen. Das DLR beschäftigt als Teil der Helmholtz-Gemeinschaft in Köln rund 1.400 Mitarbeitende.
Das Deutsche Zentrum für Neurodegenerative Erkrankungen (DZNE) in Bonn erforscht unter dem Dach der Helmholtz-Gemeinschaft neurodegenerative Erkrankungen wie Parkinson und Alzheimer.
Das center of advanced european studies and research (caesar) in Bonn betreibt seine Forschung auf dem Gebiet der Neurowissenschaften mit modernen photonischen, molekularbiologischen, chemischen und mikrotechnologischen Methoden.
14 Max-Planck-Institute in Nordrhein‑Westfalen beschäftigen sich beispielsweise mit den Schwerpunkten bioanorganische Chemie, Eisen- und Kohlenforschung, Gesellschaftsforschung, molekulare Biomedizin und Radioastronomie.
16 Fraunhofer-Institute für angewandte Forschung arbeiten unter anderem auf den Gebieten Informationstechnik, Lasertechnik, Logistik, Mikroelektronik, Molekularbiologie, Produktionstechnologie, Software und Umwelttechnik.
Die vom Land NRW geförderten Institute der Johannes-Rau-Forschungsgemeinschaft (JRF) vereinen als Dachorganisation 15 rechtlich selbständige, außeruniversitäre und gemeinnützige Forschungsinstitute in NRW. Aufgabe der JRF ist die Forschungskooperation, die wissenschaftliche Nachwuchsförderung, die Öffentlichkeitsarbeit und eine regelmäßige Evaluation der Mitgliedsinstitute.
In der Wissenschaftsgemeinschaft Gottfried Wilhelm Leibniz (WGL) forschen in NRW zehn Institute zu unterschiedlichen Fachrichtungen, zum Beispiel zu Erwachsenenbildung, interaktiven Materialien, Diabetesforschung, Wirtschaftsforschung oder Zoologie.
In Nordrhein‑Westfalen gibt es zudem 67 Sonderforschungsbereiche an Universitäten im Land, die von der Deutschen Forschungsgemeinschaft getragen werden.
Die Forscherinnen und Forscher in NRW haben alle wesentlichen Themen der digitalen Welt von morgen im Blick – wie zum Beispiel Big Data, Smart Industry oder Quantentechnologie. In Universitätsverbünden treiben Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler verschiedener Disziplinen ihre Forschungsvorhaben gemeinsam voran. 15 Exzellenzcluster garantieren dabei, dass international wettbewerbsfähige Projekte Forschungsförderungen erhalten. Von CPS, Smart City, IT-Sicherheit, IoT, Logistik undEnergie bis hin zu Robotics oder KI.
In NRW findet Spitzenforschung für die Welt von morgen statt:
Zwar denken viele immer noch zuerst an Berlin, wenn es um Startups in Deutschland geht, aber NRW gilt tatsächlich als einer der Top-Standorte für heimische und internationale Startups in ganz Europa. Mit seinem großen Markt, der breiten Hochschul- und Forschungslandschaft sowie hervorragenden Talenten bietet das Land beste Bedingungen für innovative Geschäftsmodelle und zukunftsweisende Projekte – von Startups, Spin-offs oder gar Unicorns.
Laut Deutschem Startup Monitor 2025 haben rund 19 Prozent aller deutschen Startups ihren Sitz in NRW. Pro Tag werden hier 1,3 Unternehmen gegründet – damit steht NRW steht wie kaum ein anderes Bundesland für Innovation. Junge Unternehmen profitieren beim Aufbau ihres Geschäftsmodells insbesondere von den starken Vernetzungsstrukturen und der unternehmerischen Konzentration: Schon heute erwirtschaften rund 65 Prozent aller Startups in NRW mehr als 50 Prozent ihrer Umsätze im B2B-Bereich.
Das Land NRW setzt einen starken Fokus auf die Förderung einer dynamischen Startup-Landschaft, denn innovative Ideen haben für die Zukunftsfähigkeit des Standorts eine enorme Bedeutung, zum Beispiel in der Energiewende oder beim Umbau zu einer klimaneutralen Industrie.
Von regionalen Digital Hubs über zahlreiche Accelerator-Programme und Finanzierungs- und Fördermöglichkeiten bis hin zu lebendigen Netzwerk-Events, Matchmakings und Communities – das Startup-Ökosystem NRWs bietet für alle Fälle ein dichtes Support-System.
Das Bildmaterial wurde freundlicherweise zur Verfügung gestellt von:
© German Aerospace Center (DLR)
© sdecoret, AdobeStock
© Pobytov, iStock
© Rafe-Swan, GettyImages
© bittedankeschön, AdobeStock
© Gorodenkoff, AdobeStock
© mdesignstudio, AdobeStock
Diese und viele weitere Standortvorteile erwarten Sie in NRW. Investieren Sie in einer der attraktivsten Wirtschaftsregionen Europas. NRW.Global Business hilft Ihnen dabei – sprechen Sie uns an!