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matterr stärkt NRW als Recyclingstandort

© RecycleMan, Shutterstock

Das Unternehmen matterr aus Braunschweig, das bis 2024 unter dem Namen RITTEC Umwelttechnik firmierte, plant in NRW den Bau einer industriellen Anlage zum Recycling von Polyester (PET). Ab 2027 sollen jährlich 10.000 Tonnen PET-haltige Abfälle umweltfreundlich verarbeitet werden. Die Investitionssumme beläuft sich auf einen zweistelligen Millionenbetrag. NRW.Global Business unterstützt das Unternehmen bei seiner Ansiedlung in Hürth.

matterr, spezialisiert auf Polyesterrecycling aus Verpackungen und Textilien, setzt auf ein nachhaltiges chemisches Recyclingverfahren, das PET unter atmosphärischem Druck bei vergleichsweise niedrigen Temperaturen und ohne Zugabe von Lösemitteln nahezu vollständig zerlegt. Die Anlage soll Unternehmen der Verpackungs- und Textilindustrie mit recyceltem Rohstoff in Neuwaren-Qualität versorgen. Mit der neuen Produktionskapazität schafft matterr eine wirtschaftliche Alternative zur petrochemischen Produktion von Polyester. Das Verfahren ermöglicht eine Kreislaufführung von Kunststoffen, die bisher als schwer oder nicht recycelbar galten. Zusätzlich können im Vergleich zu mechanischen Recyclingprozessen CO₂-Emissionen um bis zu 70 Prozent reduziert werden. 

NRW etabliert sich damit weiter als zentraler Standort in Deutschland für innovative Recyclingtechnologien, wie auch matterr-CEO Melanie Hackler unterstreicht: „Die Entscheidung für den Standort Deutschland ist bewusst gewählt. Unsere Technologie ist zukunftsweisend für eine PET-Produktion aus nicht-fossilen Quellen für den Verpackungs- und Textilmarkt weltweit.“