Eine Frau im weißen Laborkittel und Handschuhen steht in einem Gewächshaus und untersucht grüne Pflanzen in schwarzen Töpfen.
Lösungen für eine nachhaltige Zukunft

Greentech in NRW

Vom Nischenthema zum Wachstumssektor

Greentech und Cleantech liefern branchenübergreifende Antworten auf die größte Herausforderung unserer Zeit, den Klimawandel. Die Branche konzentriert sich auf nachhaltige Technologien und Lösungen, um Umweltprobleme anzugehen, den ökologischen Fußabdruck zu verringern und so wirtschaftliches Wachstum in gesunden Ökosystemen zu ermöglichen. Der Fokus liegt auf den Themen Erneuerbare Energien, Energieeffizienz, Abfallwirtschaft, Wassermanagement und nachhaltige Mobilität.

Mit 14 Prozent hat Deutschland einen großen Anteil an diesem richtungsweisenden Zukunftsmarkt, dessen Volumen sich von 2020 bis 2030 mehr als verdoppeln wird. Vor allem dank zahlreicher Unternehmen in NRW: Am größten Greentech-Standort der Bundesrepublik generieren Global Player und aufstrebende Startups zusammen fast ein Fünftel der gesamten umweltwirtschaftlichen Leistung Deutschlands. Die dynamische Entwicklung der vergangenen Jahre zeigt das enorme Potenzial vor Ort. 

Greentech bringt damit nicht nur zahlreiche hochqualifizierte Arbeitskräfte hervor. Es eröffnet dem traditionsreichen Industriestandort auch neue, nachhaltige Perspektiven. Die breite Forschungslandschaft treibt diesen Wachstumsmotor weiter an. Denn in kaum einem Sektor greifen Wissenschaft und Wirtschaft so eng ineinander.

171.600 Menschen


in NRW arbeiten im Greentech- und Cleantech-Sektor.

27,9 Mrd. €


erwirtschaften Unternehmen aus dem Bereich Greentech in NRW, was knapp 25% des Branchenumsatzes in ganz Deutschland entspricht.

Rund 20 Prozent


der deutschen Patente aus dem Bereich Umweltwirtschaft kommen aus NRW.

Jedes 5.


Unternehmen der Branche in Deutschland stammt aus NRW.

Branchenvielfalt durch starke Leitmärkte

Eine Besonderheit des Greentech-Sektors ist seine Vielfalt: Nachhaltige Technologien kommen in nahezu allen Branchen zum Einsatz – und das Spektrum reicht von sehr spezifischen, anwendungsbezogenen Lösungen bis zu umfassenden Themen wie der Kreislaufwirtschaft. Sie alle lassen sich in sechs Leitmärkten zusammenfassen:

Ein modernes Bürogebäude mit begrünter Fassade, davor sitzen Menschen auf einer Rasenfläche oder spazieren daran vorbei.

Energie-, Rohstoff- und Materialeffizienz

Wie lassen sich Ressourcen, insbesondere nicht nachwachsende Rohstoffe, möglichst effizient einsetzen? Welche nachhaltigen Alternativen gibt es? Diese Fragen betreffen die Energiewirtschaft in besonderem Maße – zum Beispiel wenn es um energieeffiziente Produktionsverfahren, Gebäude oder Verkehrsmittel geht.

Illustration einer Weltkugel, drumherum weitere miteinander verbundene Kreise, mit Symbolen für Kreislaufwirtschaft wie Recycling, Produktion, Konsum und Ressourcenschonung.

Kreislaufwirtschaft

Die Kreislaufwirtschaft verfolgt das Ziel, Materialien und Produkte so lange wie möglich zu teilen, wiederzuverwenden, zu reparieren, aufzuarbeiten oder zu recyclen. Dazu gehört auch Abfallsammlung, -transport und -trennung, stoffliche und energetische Verwertung und umweltverträgliche Deponierung. Die so genannte „Circular Economy“ hilft, Ressourcen zu schonen, indem sie Wertstoffe wieder nutzbar macht oder in der energetischen Abfallverwertung in grüne Energie verwandelt.

Eine Illustration von Lichtstrahlen, die zum Mittelpunkt des Bildes führen, drumherum sind der Kölner Dom, die Hohenzollernbrücke und ein Fernsehturm.

Nachhaltige Mobilität

Im Verkehr entstehen viele Treibhausgasemissionen. Entsprechend gefragt sind alternative Antriebstechnologien und Kraftstoffe aus regenerativen Ressourcen. Aber auch Themen wie intelligente Verkehrssteuerung und der Auf- und Ausbau von entsprechenden Infrastrukturen gewinnen zunehmend an Bedeutung. Mit seinen dichtbesiedelten Zentren und dem verzweigten Netz aus Schienen, Wasserstraßen und Luftwegen hat NRW in diesem Bereich ein großes Potenzial.

Vier große runde Klärbecken einer Abwasserreinigungsanlage, umgeben von grüner Vegetation und Bäumen.

Nachhaltige Wasserwirtschaft

Wasser wird mit dem fortschreitenden Klimawandel zunehmend zur knappen Ressource. Sie effizient zu nutzen – zum Beispiel durch den Ausbau des Wassernetzes – und vor allem durch (Abwasser-)Aufbereitung nutzbar zu machen, gewinnt daher immer größere Bedeutung. 

Eine computergenerierte Fabrik-Silhouette aus grünen Blättern auf einem Rasen bei hellblauem Himmel mit einigen weißen Wolken.

Umweltfreundliche Erzeugung, Speicherung und Verteilung von Energie

Die Energiewende gehört zu den größten Herausforderungen dieser Zeit. Der Umstieg von fossilen auf erneuerbare Energieträger und die Suche nach Lösungen, um diese grüne Energie zu speichern, transportieren und verteilen bietet viele Chancen für innovative Unternehmen.

Luftaufnahme eines dichten, grünen Waldes mit Nebelschwaden, in dessen Mitte ein computergenerierter See die Form des Recycling-Symbols bildet.

Nachhaltige Agrar- und Forstwirtschaft

Zum bewussten Umgang mit der Natur gehört es, gesunde Wälder und eine nachhaltige Landwirtschaft zu fördern. Denn intakte Ökosysteme tragen auch zur Klimaresilienz bei. Moderne Technologien zur Bewirtschaftung von Wald und Feld und der gezielte Einsatz von Dünge-, Pflanzenschutz- und Futtermitteln leisten dazu einen wichtigen Beitrag.

Traditionsunternehmen und Innovationskraft

Weltmarktführer, Hidden Champions, Startups: In keinem anderen Bundesland ist die Industrielandschaft so dicht, vielseitig und innovationsstark wie in NRW. Hier treffen Erfahrungen und Ressourcen renommierter Unternehmen auf frische Ideen ambitionierter Gründerinnen und Gründer – beste Voraussetzungen für einen dynamischen Sektor wie Greentech. 

Eine große metallische Baukomponente wird in einer modernen Industriehalle per Kran und Gestell montiert.

thyssenkrupp

Zahlreiche gestapelte Stahlrollen in langen Reihen in einer großen Industriehalle gelagert, mittig verläuft ein Durchgang.

ZINQ

Eine Reihe von großen blauen Wasserpumpen mit Motoren und Rohrleitungen in einer technischen Anlage.

WILO

Eine industrielle Produktionshalle mit Förderanlagen, Tanks und Rohrleitungen, im Vordergrund mehrere weiße IBC-Container.

Remondis

Eine Person betrachtet auf einem Monitor eine digitale Landkarte mit farbigen Markierungen.

Envelio GmbH

Eine Bildkomposition mit Straßenkameras auf der einen Seite, und mit einer Person mit Schutzhelm vor mehreren Monitoren.

4traffic SET GmbH

Ein Elektroauto lädt an Ladestation, im Hintergrund Solarpanels und zwei Windräder auf einem grünen Feld unter blauem Himmel.

Voltfang GmbH

Attraktiver Expansionsstandort für internationale Top-Unternehmen

Der NRW-Greentech-Sektor hat Strahlkraft – auch weit über die Landesgrenzen hinaus. Wegen der optimalen Standortfaktoren zieht das Bundesland zahlreiche internationale Unternehmen aus der der ganzen Welt an, darunter einige renommierte Größen, die von dem dynamischen Marktumfeld profitieren wollen. 

Eine Hand hält ein transparentes Tablet mit Smart-Home-Steuerung, unter anderem mit Symbolen für Beleuchtung, Wasser, Energie und Sicherheit.

Johnson Controls

Ein Blick ins Innere der Trommel einer Sortieranlage mit Kunststoffabfällen und perforierten Metallwänden.

Veolia

Ein grüner Mähdrescher mit Anhänger bei der Ernte auf einem grünen Feld.

Bast Fibre Tech

Innovationsstandorte bündeln Expertise

Innovative Unternehmen und ein großer Pool hochqualifizierter Fachkräfte: Beides trifft in NRWs Greentech-Sektor aufeinander und beflügelt sich gegenseitig. Denn das Bundesland bringt aufgrund seiner außergewöhnlich dichten Bildungs- und Forschungslandschaft mit rund 70 Hochschulen zahlreiche Nachwuchstalente hervor, die mit neuen Ideen auf den Arbeitsmarkt drängen. Durch diese enge und internationale Vernetzung von Wissenschaft und Wirtschaft entstehen in NRW Inkubatoren für nachhaltige Innovationen.

So treffen zum Beispiel ab 2024 Startups und Unternehmen aus den Bereichen Energie, Nachhaltigkeit und Mobilität am Euref Campus in Düsseldorf aufeinander. Das Gelände am Flughafen der Landeshauptstadt soll zum europäischen Energieforum werden. Die exponierte Lage mit 80.000 Quadratmetern Büro- und Eventflächen bietet dazu beste Bedingungen. Das Projekt ist das zweite seiner Art deutschlandweit – nach dem Euref Campus Berlin. 

Unweit davon, in Wuppertal, können sich Unternehmen und Startups aus innovativen Technologie-Branchen ansiedeln: Der Smart Tec Campus Wuppertal lockt mit einer 19.000 Quadratmeter großen Fläche am höchsten Punkt der Stadt unter anderem IT-Firmen mit Schwerpunkten wie Künstlicher Intelligenz. Durch das branchennahe Umfeld erwarten sie vielfältige Netzwerk-Möglichkeiten innerhalb des Greentech-Kompetenzclusters.

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