Im Bauwesen prägen zunehmend zirkuläre Ansätze die Planung und Sanierung im Gebäudebestand. Die Schweiz zählt zu den Ländern, in denen neue Methoden für ressourcenschonendes Sanieren und Bauen früh in die Planungspraxis und Regulierung integriert wurden. ReUse-Strategien, selektiver Rückbau sowie der Einsatz wiederverwendbarer und recycelter Baustoffe sind inzwischen fester Bestandteil konkreter Bauvorhaben. Mit der Anpassung des Schweizer Umweltschutzgesetzes im Jahr 2025 haben kreislauffähige Bauweisen zusätzlich an Bedeutung gewonnen und prägen verstärkt öffentliche Ausschreibungen sowie kommunale Strategien im Gebäudebestand.
NRW.Global Business bietet vom 23. bis 25. Juni 2026 eine Reise für Unternehmen und Wirtschaftsförderungen aus NRW an, um einen Überblick über aktuelle Ansätze der Schweizer Baupraxis zu bieten. Im Rahmen des Delegationentreffens stehen gemeinsam mit einer niederländischen Delegation verschiedene Stationen in Zürich und Basel auf dem Programm.
Geplant sind Fachbriefings, Gespräche mit kommunalen Auftraggebern, Forschungseinrichtungen und Branchenorganisationen sowie Projektbesichtigungen zu aktuellen Beispielen kreislauffähiger Umbauten. Eine Pitch-Session bietet zusätzlich Gelegenheit, eigene Technologien vorzustellen und Kontakte zu potenziellen Partnern zu vertiefen.
Anmeldeschluss ist der 30. April 2026. Informationen zur Anmeldung finden Sie auf der Website von NRW.Global Business.