Messen bleiben für viele Unternehmen ein zentraler Bestandteil ihrer Vertriebs- und Marketingstrategie – auch in wirtschaftlich anspruchsvollen Zeiten. Darauf weist der AUMA, der Verband der deutschen Messewirtschaft, in seinem „AUMA-Aussteller-Ausblick 2026/2027“ hin. Für die bundesweite, repräsentative Befragung wurden rund 400 ausstellende Unternehmen zu ihren Messeplanungen und Strategien befragt. Das Ergebnis: Rund 59 Prozent der Unternehmen wollen ihre Messeaktivitäten in den kommenden Jahren auf konstantem Niveau halten.

Zwar sinkt die durchschnittliche Zahl der Messebeteiligungen leicht von 5,4 auf 5,1 Teilnahmen, doch deutet dies laut AUMA weniger auf einen Rückzug als vielmehr auf eine stärkere strategische Fokussierung hin. Unternehmen wählen ihre Messeauftritte gezielter aus und richten sie konsequenter an Wirkung, Wirtschaftlichkeit und konkreten Geschäftszielen aus.
Trotz steigender Kosten und zunehmendem Budgetdruck bleibt die Bedeutung von Messen hoch: 97,5 Prozent der befragten Unternehmen sehen sie weiterhin als unverzichtbare Plattform für Austausch, Innovation und Geschäftsanbahnung. Besonders in Branchen mit komplexer Fachkommunikation zählen Messebeteiligungen nach wie vor zu den wichtigsten Marketinginstrumenten. Gleichzeitig investieren viele Unternehmen stärker in die Qualität ihrer Auftritte und in eine präzisere Ansprache relevanter Zielgruppen.
Gerade vor diesem Hintergrund gewinnen passgenaue Messeangebote und internationale Plattformen weiter an Bedeutung. NRW.Global Business unterstützt Unternehmen aus Nordrhein‑Westfalen dabei, sich auf internationalen Leitmessen sichtbar zu positionieren, neue Märkte zu erschließen und relevante Geschäftskontakte aufzubauen – unter anderem mit Gemeinschaftsständen im In- und Ausland sowie individueller Förderung.