Mit dem neuen Hochleistungsrechencluster LiDO4 erhalten rund 400 Forschende der TU Dortmund und der FH Dortmund Zugang zu deutlich erweiterten Kapazitäten für Simulationen und datenbasierte Modellierungen in MINT-Forschungsfeldern. Der Rechner ermöglicht schnellere Auswertungen großer Datenmengen und unterstützt Projekte in Bereichen wie Chemie, Medizin, Material- und Ingenieurwissenschaften.
Insbesondere verbessert LiDO4 die Modellierung komplexer Prozesse, beispielsweise bei der Simulation chemischer Reaktionen in Zellen oder der Vorhersage von Krankheitsverläufen. Denn damit können größere Datenmengen parallel verarbeitet und aufwendige Berechnungen schneller durchgeführt werden. In vielen Forschungsfeldern ermöglichen solche Simulationen zudem, komplexe Abläufe digital abzubilden und experimentelle Versuchsreihen gezielt zu ergänzen oder zu reduzieren. Gleichzeitig arbeitet das System energieeffizienter als frühere Cluster und trägt damit zu einer ressourcenschonenderen digitalen Forschungsinfrastruktur in der Metropole Ruhr bei.
Als Nachfolger des bisherigen Clusters LiDO3 erweitert LiDO4 die Recheninfrastruktur in NRW und stärkt Kooperationen zwischen Hochschulen, Forschungseinrichtungen und technologieorientierten Unternehmen sowie den Transfer datenbasierter Methoden in industrielle Anwendungen.